Haustypen für kleine
Grundstücke

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Haustypen für kleine Grundstücke – clever planen & optimal nutzen

Wenig Platz, aber große Wohnträume? Kein Problem! Auch auf einem kleinen Grundstück lässt sich ein vollwertiges Zuhause verwirklichen – mit dem richtigen Haustyp, cleverer Planung und kreativen Ideen. Gerade in städtischen Gebieten oder Neubaugebieten mit begrenztem Raum wird das Thema „kompakt, aber komfortabel wohnen“ immer relevanter.
Ob in Berlin, im Umland oder auf einem schmal geschnittenen Bauplatz in Brandenburg: Wer auf einer kleinen Fläche baut, braucht einen durchdachten Grundriss, effiziente Raumkonzepte – und einen Haustyp, der optimal zur Grundstücksform passt.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen:

  • welche Haustypen sich für kleine Grundstücke besonders eignen
  • wie Sie Wohnkomfort auf kleinem Raum schaffen
  • und worauf Sie bei der Planung, Auswahl und Baugenehmigung achten sollten

Denn: Weniger Fläche heißt nicht weniger Lebensqualität – im Gegenteil. Richtig geplant, entstehen auf kleinen Grundstücken moderne, funktionale Häuser mit viel Charme und Zukunftspotenzial.

Was zählt als kleines Grundstück?

„Klein“ ist relativ – vor allem beim Thema Hausbau. In der Praxis spricht man meist dann von einem kleinen Grundstück, wenn die verfügbare Fläche unter ca. 500 m² liegt. In Städten wie Berlin oder in innerstädtischen Nachverdichtungsgebieten gelten sogar Grundstücke mit 200 bis 350 m² als üblich – und damit als klein, aber durchaus bebaubar.

Doch nicht nur die Größe zählt. Entscheidend ist auch, wie viel Fläche tatsächlich bebaut werden darf – und das regeln lokale Bebauungspläne.

Relevante Begriffe:

  • GRZ (Grundflächenzahl): Gibt an, wie viel Prozent des Grundstücks überbaut werden darf
  •  → Beispiel: GRZ 0,3 bei 400 m² Grundstück = max. 120 m² überbaubare Fläche
  • GFZ (Geschossflächenzahl): Gibt an, wie viel Geschossfläche insgesamt erlaubt ist
  •  → Beispiel: GFZ 0,6 bei 400 m² = max. 240 m² Wohnfläche (z. B. auf 2 Etagen)
  • Abstandsflächen: Gesetzlich vorgeschriebene Mindestabstände zu Nachbargrenzen – beeinflussen die Grundrissbreite und Hausform

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Was Sie beim Grundstückskauf beachten sollten:

  • Bebauungsplan (B-Plan) prüfen: Gibt es Einschränkungen zur Hausform, Dachart, Geschossigkeit?
  • Zugang & Erschließung: Ist das Grundstück direkt zugänglich oder liegt es z. B. in zweiter Reihe?
  • Breite & Tiefe des Grundstücks: Ein schmal geschnittenes Grundstück erfordert andere Haustypen als ein quadratischer Bauplatz
  • Topografie: Hanglagen oder starke Gefälle können die nutzbare Fläche reduzieren

Fazit: Kleinere Grundstücke erfordern mehr Planung, aber keine Abstriche beim Wohnkomfort. Mit dem richtigen Haustyp und professioneller Unterstützung lässt sich auch auf wenig Fläche ein Zuhause mit allem, was dazugehört, verwirklichen.

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Geeignete Haustypen für kleine Grundstücke

Wenn der Platz begrenzt ist, braucht es clevere Lösungen. Die gute Nachricht: Es gibt viele Haustypen, die sich hervorragend für kleine Grundstücke eignen, ohne dass Sie auf Wohnkomfort oder modernes Design verzichten müssen. Entscheidend sind die Grundrissform, die Geschossigkeit und eine durchdachte Planung – am besten individuell auf Ihr Grundstück zugeschnitten.
Hier stellen wir Ihnen die beliebtesten und bewährtesten Haustypen für kompakte Bauflächen vor:

1. Kubushaus (Flachdachhaus im Bauhausstil)

Merkmale:

  • Kompakte Grundfläche mit klaren Linien
  • Zwei Vollgeschosse ohne Dachschrägen
  • Ideal bei streng begrenzten Bauzonen

Vorteile:

  • Viel Wohnfläche auf kleiner Grundfläche
  • Modern, platzsparend und effizient
  • Sehr gut anpassbar an schmale oder eckige Grundstücke

 

2. Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen

Merkmale:

  • Quadratischer Grundriss mit gleichmäßiger Flächennutzung
  • Zwei Vollgeschosse = maximale Wohnfläche bei geringem Platzbedarf
  • Meist mit Zeltdach, oft ohne Dachschrägen

Vorteile:

  • Ideal für Grundstücke ab ca. 300–400 m²
  • Besonders geeignet für Familien, die auf jedem Quadratmeter Raum brauchen
  • Elegant und platzoptimiert

 

3. Reihenhaus / schmaler Einfamilienhaustyp

Merkmale:

  • Langgestreckter Grundriss, schmale Front
  • Meist mit 2–3 Geschossen
  • Oft mit kleinem Garten oder Dachterrasse

Vorteile:

  • Ideal für Grundstücke mit nur 7–9 m Breite
  • Gute Raumnutzung bei niedrigen Grundstückskosten
  • Besonders wirtschaftlich in städtischen Lagen

 

4. Doppelhaushälfte (kompakt geplant)

Merkmale:

  • Gemeinsame Grenzwand mit Nachbarhaus
  • 2 Vollgeschosse + ausbaubares Dachgeschoss möglich
  • Spart Fläche durch Wandteilung

Vorteile:

  • Energieeffizient durch geteilte Wand
  • Günstiger in Grundstücks- und Baukosten
  • Individuell planbar trotz kompakter Bauweise

 

5. Einfamilienhaus mit kleinem Fußabdruck

Merkmale:

  • Schmaler, rechteckiger Grundriss
  • Kombiniert mit Dachausbau oder Teilkeller
  • Clevere Innenaufteilung

Vorteile:

  • Auch auf 250–350 m² Grundstück realisierbar
  • Gut geeignet für Lückenbebauung
  • Optimal mit überlegtem Lichteinsatz und Gartenanbindung

 

6. Atriumhaus oder Haus in zweiter Reihe

Merkmale:

  • Innenhof als privater Gartenbereich
  • Eingeschossige oder zweigeschossige Bauweise
  • Besonders ruhig & geschützt

Vorteile:

  • Ideal bei Baugrundstücken hinter Vorderhäusern
  • Privatheit trotz Nachverdichtung
  • Alternative bei erschlossener Fläche mit begrenztem Bauraum

Fazit: Kleine Grundstücke verlangen nach kreativen, platzsparenden Haustypen – und sie bieten die Chance, Wohnqualität auf das Wesentliche zu fokussieren: Funktionalität, Licht, Offenheit und Zukunftsfähigkeit.

 

Tipps zur optimalen Raumausnutzung

Ein kleines Grundstück bedeutet nicht automatisch wenig Wohnraum. Mit cleveren Konzepten lässt sich auch auf begrenzter Fläche viel Komfort und Großzügigkeit schaffen – vorausgesetzt, die Planung ist durchdacht und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Hier sind die wichtigsten Tipps, wie Sie das Beste aus jedem Quadratmeter herausholen.

1. In die Höhe bauen statt in die Breite
  • Setzen Sie auf zwei Vollgeschosse – das verdoppelt Ihre Wohnfläche, ohne mehr Bodenfläche zu verbrauchen
  • Auch ein ausbaubares Dachgeschoss oder ein Teilkeller kann zusätzlichen Platz bieten
  • Wichtig: Bebauungsplan prüfen (GFZ = Geschossflächenzahl)

 

2. Offene Grundrisse schaffen Raumgefühl
  • Verzichten Sie, wo möglich, auf unnötige Wände – offene Wohn-Ess-Bereiche wirken großzügiger
  • Flexible Raumzonen statt starrer Aufteilung (z. B. Homeoffice im Wohnbereich integrieren)
  • Großzügige Fensterfronten schaffen Licht und Weite – auch bei kleinen Grundrissen

 

3. Multifunktionale Räume & integrierte Stauraumlösungen
  • Räume mit Doppelfunktion nutzen: Gästezimmer als Arbeitszimmer, Hauswirtschaftsraum mit Garderobe
  • Einbauschränke, Abseiten, Raum unter der Treppe – jeder Zentimeter zählt
  • Stauraum clever einplanen: z. B. Sitzbänke mit Truhen, Schiebetüren statt Schwenktüren

 

4. Schlüsselfertige Planung von Anfang an denken
  • Lassen Sie den Grundriss von einem Architekten oder Baupartner entwickeln, der Erfahrung mit kleinen Bauflächen hat
  • Planen Sie Garten, Stellplatz, Nebengebäude und Sichtschutz frühzeitig mit ein
  • Auch der Eingangsbereich kann platzsparend und funktional sein – z. B. mit integrierter Garderobe, überdachtem Zugang und Windfang

 

5. Gartenersatz durch Dachterrassen & Balkone
  • Wenn kein großer Garten möglich ist: Dachterrasse oder Balkon bieten privaten Außenraum
  • Auch grüne Innenhöfe oder kleine Patios schaffen wertvolle Rückzugsorte
  • Vertikales Gärtnern (z. B. an Sichtschutzwänden oder Fassaden) maximiert die Nutzung

Fazit: Auf einem kleinen Grundstück ist intelligente Planung der Schlüssel. Weniger Fläche bedeutet nicht weniger Lebensqualität – im Gegenteil: Wer kompakt plant, wohnt oft effizienter, nachhaltiger und sogar schöner.

 

Beispiele & Grundrissideen für kleine Grundstücke

Kleine Grundstücke fordern die Kreativität – und bieten dabei erstaunlich viele Möglichkeiten. Mit der richtigen Planung lassen sich selbst auf unter 400 m² Wohnträume verwirklichen, die sowohl funktional als auch stilvoll sind. Hier finden Sie konkrete Ideen und Konzepte, wie moderne Häuser auf kleiner Fläche clever umgesetzt werden können.

 

Beispiel 1: Kompaktes Kubushaus (ca. 100–110 m² Wohnfläche)

Grundfläche: ca. 8 × 8 m, zwei Vollgeschosse
 Ideal für: kleine Familien, Paare, urbane Bauherren

Besonderheiten:

  • Offene Wohnküche mit großen Fensterflächen im EG
  • Zwei Schlafzimmer und ein Bad im OG
  • Flachdach für moderne Optik und Solar-Potential
  • Kleiner Garten oder Innenhof möglich

Effizienter Grundriss bei minimaler Baufläche

 

Beispiel 2: Stadtvilla 120 mit zwei Vollgeschossen

Grundfläche: ca. 9 × 9 m, ca. 120 m² Wohnfläche
 Ideal für: Familien mit 1–2 Kindern

Besonderheiten:

  • Kein Platzverlust durch Dachschrägen
  • Kompakte, gleichmäßige Raumaufteilung
  • Zwei Kinderzimmer + Elternbereich im OG
  • Erdgeschoss mit Wohnbereich, Gäste-WC & Hauswirtschaftsraum

Quadratisch, praktisch – und überraschend geräumig

 

Beispiel 3: Reihenhaus mit Dachterrasse

Grundfläche: ca. 6 × 10 m, 3 Etagen
 Ideal für: städtische Grundstücke ab 200 m²

Besonderheiten:

  • Küche, Essen, Wohnen im EG
  • Schlafräume im OG
  • Studio oder Homeoffice im DG mit Zugang zur Dachterrasse
  • Optional mit Carport oder Vorgarten

 Stadtnah wohnen ohne Kompromisse beim Stil

 

Beispiel 4: Schmaler Einfamilienhaustyp (z. B. 7 × 11 m)

Wohnfläche: ca. 120–130 m²
 Ideal für: kleine Grundstücke mit rechteckigem Zuschnitt

Besonderheiten:

  • Offener Grundriss mit zentralem Treppenhaus
  • Zwei Geschosse + optionaler Dachboden
  • Gartenfläche hinter dem Haus
  • Flexibel auf unterschiedliche Grundstücksformen anpassbar

Smart, schmal und stark im Nutzen – ideal für Lückenbebauung

Tipp: Lassen Sie sich inspirieren – und dann individuell beraten. Denn jedes Grundstück ist anders – und der perfekte Grundriss entsteht dort, wo Wünsche, Fläche und baurechtliche Vorgaben zusammenkommen.

 

Besonderheiten in Berlin & Brandenburg

Wer auf einem kleinen Grundstück bauen möchte, muss nicht nur die Fläche selbst im Blick haben, sondern auch die regionalen Rahmenbedingungen. Gerade in Berlin und Brandenburg gibt es unterschiedliche Vorgaben, Möglichkeiten – und typische Herausforderungen. Eine frühzeitige Planung unter Berücksichtigung der örtlichen Bauvorschriften ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

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Berlin: Nachverdichtung & urbane Bauflächen

In Berlin ist Baugrund knapp – und teuer. Deshalb entstehen viele neue Häuser in sogenannten Nachverdichtungsgebieten, Baulücken oder auf Grundstücken in zweiter Reihe. Das führt zu besonderen Anforderungen:

  • Kompakte Baukörper mit geringer Grundfläche sind gefragt
  • Meist sind nur schmale Grundstücke (z. B. 7–9 m Breite) verfügbar
  • Zwei Vollgeschosse sind oft erlaubt – ideal für Stadtvillen oder Kubushäuser
  • Bebauungspläne (B-Pläne) regeln oft Dachform, Ausrichtung, GRZ & GFZ

Typische Lösung: Reihenhaus, Doppelhaushälfte oder Stadtvilla mit kleinem Garten

 

Brandenburg: Mehr Spielraum im Umland

In Brandenburg – insbesondere in Orten wie Bernau, Wandlitz, Strausberg oder Oranienburg – sind kleinere Bauplätze in Neubaugebieten heute keine Seltenheit. Sie bieten:

  • Mehr Flexibilität in der Gestaltung
  • Günstigere Quadratmeterpreise
  • Häufig offenere Bebauungspläne als in der Hauptstadt

Trotzdem gilt auch hier: Wer auf 350–450 m² baut, sollte mit einem kompakten, zweigeschossigen Haustyp arbeiten, um den Garten zu erhalten und gesetzliche Abstände einzuhalten.

 

Regionale Vorgaben: Was zu beachten ist
  • GRZ & GFZ im Bebauungsplan definieren, wie viel Wohnfläche möglich ist
  • Abstandsflächen zum Nachbargrundstück beachten (meist 3 m Mindestabstand)
  • Manche Gemeinden schreiben bestimmte Dachformen oder Geschosszahlen vor
  • In „offener Bauweise“ (freistehend) gelten andere Regeln als bei „geschlossener Bauweise“ (z. B. Reihenhäuser)

Fazit: In Berlin und Brandenburg ist kompaktes Bauen keine Ausnahme, sondern die Regel – und mit dem richtigen Konzept wird auch aus wenig Fläche ein großartiges Zuhause.

 

Einfamilienhäuser in Berlin & Brandenburg

Berlin und Brandenburg bieten eine spannende Mischung aus urbanem Leben, ruhigen Randlagen und naturnahen Regionen – und genau das macht die Region so attraktiv für den Bau von Einfamilienhäusern. Ob in den wachsenden Speckgürteln rund um Berlin oder in den weitläufigeren Landkreisen Brandenburgs: Das freistehende Einfamilienhaus ist hier nach wie vor einer der beliebtesten Haustypen.

In Berlin: begrenzter Platz, hohe Nachfrage

In der Hauptstadt selbst ist der Bau von Einfamilienhäusern oft mit Herausforderungen verbunden:

  • Grundstücke sind rar und teuer, besonders in den zentralen Stadtteilen
  • Bebauungspläne setzen teilweise enge Rahmenbedingungen
  • Wo es möglich ist, wird kompakt gebaut – z. B. als Stadtvilla mit kleinem Garten

Besonders gefragt sind daher individuelle Lösungen auf kleineren Grundstücken, wie moderne Einfamilienhäuser in zweiter Reihe oder auf geteilten Flächen.

[Haus bauen in Berlin – So geht’s mit LUKAS Massivhaus]
[Stadtvilla planen – Stilvoll wohnen trotz begrenztem Raum]

 

In Brandenburg: Raum für Familien und Ideen

Im Berliner Umland und in den Landkreisen Brandenburgs bieten sich deutlich größere Grundstücke zu faireren Preisen. Das eröffnet viel Spielraum für:

  • klassische Einfamilienhäuser mit Garten
  • Winkelbungalows oder Landhäuser mit Nebennutzung
  • Individuelle Grundrissgestaltung mit Ausbaureserve

Besonders beliebt sind Bauplätze in:

  • Barnim (z. B. Bernau, Wandlitz)
  • Oberhavel (z. B. Hennigsdorf, Velten)
  • Märkisch-Oderland (z. B. Strausberg, Fredersdorf)
  • Uckermark (z. B. Prenzlau, Templin)

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Unser regionaler Vorteil: Wir kennen die Bauvorgaben

Als regionaler Partner mit Erfahrung kennen wir:

  • die örtlichen Bauvorschriften und Bebauungspläne
  • typische Grundstücksgrößen und Erschließungsbedingungen
  • Anforderungen an Dachformen, Abstandsflächen und Geschosszahlen

So stellen wir sicher, dass Ihr Einfamilienhaus nicht nur zu Ihnen – sondern auch perfekt zu Ihrem Grundstück und Ihrer Gemeinde passt.

 

Was kostet ein Haus auf kleinem Grundstück?

Viele Bauinteressierte fragen sich: Ist ein kleines Grundstück auch automatisch günstiger? Die Antwort lautet: jein. Zwar sind die reinen Grundstückskosten oft niedriger, aber auf kleinem Raum steigen häufig die Anforderungen an Planung, Effizienz und Technik – was sich auf den Hauspreis auswirken kann. Wichtig ist daher ein realistischer Blick auf Gesamtbudget, Planungskosten und Flächennutzung.

Grundstückskosten: Günstiger, aber oft verdichtet

  • Kleinere Grundstücke (z. B. 250–400 m²) sind in der Regel günstiger pro Stück
  • Der Quadratmeterpreis kann jedoch höher sein, insbesondere in urbanen Lagen wie Berlin
  • In Brandenburg lassen sich auf kleineren Grundstücken oft wirtschaftlichere Lösungen realisieren

 Hausbaukosten: kompakt, aber nicht immer billiger

  • Kompakte Grundrisse sparen Material und Fläche – das senkt Baukosten
  • Gleichzeitig steigt der Planungsaufwand, weil jeder Quadratmeter durchdacht sein muss
  • Ein Haus mit zwei Vollgeschossen (z. B. Kubushaus) bringt bei kleiner Grundfläche mehr Wohnraum, ist aber nicht automatisch günstiger als ein ebenerdiger Bungalow

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Beispielhafte Gesamtkostenübersicht (ohne Grundstück):

Haustyp auf kleinem Grundstück

Wohnfläche

Baukosten (ca.)

Kubushaus (2 Vollgeschosse)

ca. 110 m²

ab 280.000 – 330.000 €

Stadtvilla kompakt

ca. 120 m²

ab 300.000 – 360.000 €

Reihenhaus mit 3 Etagen + Dachterrasse

ca. 130 m²

ab 310.000 – 370.000 €

Schmaler Einfamilienhaustyp (7 × 11 m)

ca. 125 m²

ab 290.000 – 350.000 €

(Preisstand: 2025, variabel je nach Ausstattung & Region)

Wichtig zu wissen:

  • Kompakte Häuser erfordern mehr Planung – aber kein Verzicht
  • Hauspreis pro m² kann leicht steigen, wenn weniger Fläche extrem effizient gebaut wird
  • Förderungen (z. B. für Effizienzhaus-Standards oder barrierefreie Lösungen) können sich lohnen
  • Wer langfristig denkt, profitiert: geringere Grundstückspflege, niedrigere Energiekosten

Fazit: Bauen auf kleinem Grundstück kann wirtschaftlich und smart sein – wenn Sie ein Konzept wählen, das Ihre Fläche optimal nutzt und zu Ihrem Budget passt.

 

Mit LUKAS Massivhaus clever auf kleinem Raum bauen

Ein kleines Grundstück ist kein Hindernis – sondern eine Einladung, kreativ, effizient und zukunftsorientiert zu bauen. Genau das ist unsere Stärke bei LUKAS Massivhaus: Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen maßgeschneiderte Hauskonzepte, die aus jeder Fläche das Beste herausholen – individuell geplant, massiv gebaut und regional abgestimmt.

Massive Bauweise – ideal auch für kompakte Häuser

  • Langlebig, wertstabil und energetisch effizient
  • Hervorragender Schallschutz – wichtig bei dichter Bebauung
  • Ideal für platzsparende Baukörper mit hoher Wohnqualität

Ob Kubushaus, Stadtvilla oder kompaktes Einfamilienhaus – wir setzen Ihre Wünsche auf kleinem Raum großartig um.

 Planungsexpertise für kleine Grundstücke

Wir bringen mit:

  • Erfahrung mit Nachverdichtung, Baulücken und engen Grundstücksformen
  • Know-how zu Bebauungsplänen, GRZ/GFZ und Abstandsflächen
  • Ideen für Grundrisse, die mitdenken: Platz schaffen durch Struktur

Unser Ziel: Ein Haus, das sich Ihnen und dem Grundstück perfekt anpasst – nicht umgekehrt.

 Individuelle Konzepte statt Standardlösungen

  • Hausbreite, Raumaufteilung, Geschosszahl – alles wird abgestimmt
  • Integrierte Stauraumlösungen, flexible Wohnbereiche, helle Räume
  • Von kompakt & kosteneffizient bis urban & repräsentativ

Und wenn gewünscht: Dachterrasse statt Garten, multifunktionale Räume statt leerer Flure.

 Warum Bauherren uns vertrauen:

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Ehrliche Kommunikation – von Anfang bis Einzug

Häufige Fragen zum Thema Bauen auf kleinem Grundstück

Was gilt als kleines Grundstück beim Hausbau?

In der Regel spricht man ab einer Fläche unter 500 m² von einem kleinen Grundstück. In Städten wie Berlin sind auch 250–400 m² keine Seltenheit. Entscheidend ist nicht nur die Fläche selbst, sondern wie viel davon tatsächlich bebaubar ist – abhängig von Bebauungsplan, GRZ und Abstandsflächen.
 

 

Welcher Haustyp eignet sich besonders gut für kleine Grundstücke?

Geeignet sind vor allem kompakte Haustypen wie:

  • Kubushäuser mit zwei Vollgeschossen
  • Stadtvillen mit quadratischem Grundriss
  • Reihenhäuser oder Doppelhaushälften
  • Schmale Einfamilienhäuser mit ausbaubarem Dachgeschoss
  •  Diese Haustypen nutzen den vorhandenen Raum effizient und bieten trotzdem viel Wohnkomfort.

 

Kann man auf einem kleinen Grundstück ein Haus mit Garten bauen?

Ja, sofern die Bebauung kompakt und gut geplant ist. Durch eine zweigeschossige Bauweise bleibt in der Regel genug Fläche für eine kleine Terrasse oder einen Gartenanteil – alternativ bietet sich auch eine Dachterrasse an.

 

Was bedeutet GRZ und GFZ?
  • GRZ (Grundflächenzahl): Gibt an, wie viel Quadratmeter der Grundstücksfläche überbaut werden dürfen.
  • GFZ (Geschossflächenzahl): Gibt an, wie viel Wohnfläche insgesamt (auf allen Etagen) zulässig ist. Diese Werte sind im Bebauungsplan Ihrer Gemeinde festgelegt.

 

Ist ein Keller auf einem kleinen Grundstück sinnvoll oder überhaupt möglich?

Ein Keller ist in der Regel auch auf kleinen Grundstücken möglich – sofern die Bauvorgaben und der Untergrund es zulassen. Er bietet zusätzlichen Stauraum oder sogar Wohnfläche, beansprucht aber keine bebaubare Grundstücksfläche.

 

Wie viel Abstand muss ich zum Nachbargrundstück einhalten?

Die Abstandsflächen variieren je nach Bundesland und Geschossanzahl. Meist gilt: mindestens 3 m Abstand zur Grundstücksgrenze. In verdichteten Gebieten (z. B. bei Reihenhäusern) sind abweichende Regelungen möglich.
 

 

Kann ich einen Bungalow auf kleinem Grundstück bauen?

Ein Bungalow ist durch seine eingeschossige Bauweise flächenintensiv. Auf sehr kleinen Grundstücken (< 400 m²) ist das meist nicht sinnvoll – eine Stadtvilla oder ein Kubushaus sind in diesen Fällen oft die bessere Wahl. Bei Grundstücken ab ca. 450–500 m² kann ein kompakter Bungalow jedoch realisiert werden.
 

 

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